Die Cyberresilienz-Verordnung, erklärt

Kurze Beiträge zur Cyberresilienz-Verordnung der EU: Jede Aussage ist am Wortlaut des Amtsblatts geprüft (CELEX 32024R2847), an derselben Textgrundlage, auf der auch die kostenlose Prüfung der Anwendbarkeit beruht.

Anwendungsbereich · 19. Oktober 2026

Gilt die Cyberresilienz-Verordnung für mein Produkt?

Ja, wenn Sie ein Produkt mit digitalen Elementen auf dem Unionsmarkt herstellen, einführen oder vertreiben und keine Ausnahme nach Art. 2 greift, unabhängig von der Unternehmensgröße. Jede Antwort nennt den Artikel.

Fristen · 9. Oktober 2026

Frühwarnung innerhalb von 24 Stunden: Was das ENISA-Formular Feld für Feld verlangt

Welche Felder die Meldeplattform bei der Frühwarnung verlangt, mit Zeichengrenzen, neben dem Text von Artikel 14. Dazu die Fußnoten zu zwei Feldern und was vor dem Ernstfall bereitliegen sollte.

Fristen · 30. September 2026

Wann muss eine Schwachstelle nach Artikel 14 gemeldet werden?

Der Maßstab im Text: eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle im Produkt oder ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall. Was jeweils verlangt wird und welche Fristen folgen.

Anwendungsbereich · 22. September 2026

Freie Software und die Cyberresilienz-Verordnung: Geld ist nicht das Kriterium

Die Erwägungsgründe 15 und 18 und die Leitlinien der Kommission dazu: Auslöser für freie und quelloffene Software ist die Geschäftstätigkeit, nicht ein Preis. Elf Fallgruppen, eingeordnet.

Pflichten · 22. September 2026

Der Unterstützungszeitraum: fünf Jahre oder die voraussichtliche Nutzungsdauer

Art. 13 Abs. 8 setzt eine Untergrenze von fünf Jahren, mit einem einzigen engen Weg darunter. Das wirkt auf Preise, Hinweise zum Ende der Nutzungsdauer und den Fahrplan Ihrer Versionen.

Anwendungsbereich · 17. September 2026

Hersteller, Einführer oder Händler: welche Rolle Ihnen zufällt

Drei Begriffsbestimmungen in Artikel 3 entscheiden über Ihre Pflichten. Wer den eigenen Namen auf fremde Software setzt, wird nach Artikel 21 zum Hersteller.

Fristen · 3. September 2026

Was die Meldepflicht ab dem 11. September 2026 verlangt, Stunde für Stunde

Artikel 14 gilt seit dem 11. September 2026: 24 Stunden, 72 Stunden und zwei verschiedene Abschlussberichte. Die Meldepflicht gilt auch für bereits in Verkehr gebrachte Produkte.

Durchsetzung · aktualisiert am 19. Oktober 2026

Wie hoch sind die Geldbußen? Die drei Rahmen des Artikels 64

Artikel 64 nennt drei Obergrenzen für Geldbußen. Welcher Rahmen gilt, folgt aus der verletzten Pflicht; die Unternehmensgröße spielt nur nach Art. 64 Abs. 10 eine Rolle.

Fristen

Der Fahrplan: was ab wann gilt

Kapitel IV gilt seit dem 11. Juni 2026, die Meldepflichten des Artikels 14 gelten seit dem 11. September 2026, und der übrige Teil der Verordnung einschließlich der Marktüberwachung gilt ab dem 11. Dezember 2027. Dazu die Arbeit, die jedes Datum verlangt.

Anwendungsbereich

Gilt die Verordnung für SaaS?

Reine Cloud-Dienste bleiben meist außen vor, ausgelieferte Software auf dem Gerät des Kunden nicht. Wo die Grenze tatsächlich verläuft.